Warum Mülltrennung so wichtig ist

Mülltrennung ist Klimaschutz. Die Menschheit verbraucht jährlich 60% mehr natürliche Rohstoffe als die Erde produziert. Durch Recycling werden 3,1 Mio. Tonnen klimaschädlicher Gase wie CO2 eingespart – damit ist Recycling auch Klimaschutz.

Doch der Müll muss richtig getrennt werden, damit er aufbereitet werden kann. Wer alles in die Restmülltonne wirft, belastet auch seinen Geldbeutel, denn die Restmülltonne verursacht je nach Größe Gebühren – sowohl für Eigentümer*innen, als auch für Mieter*innen. So wie die kostbaren Wertstoffe wird auch euer Geld verbrannt – im negativen Sinne.

Besser ist es, Müll zu trennen, dann schont ihr euren Geldbeutel und seid nebenbei auch noch Klimaschützer*innen. Zur optimalen Mülltrennung benutzt ihr die graue, blaue, grüne oder gelbe Tonne. Was genau in welche Tonne kommt, erfahrt ihr bei der Stadtreinigung Hamburg.

Natürlich ist es am besten für die Umwelt, wenn man überhaupt keinen Müll produziert, aber das ist im Zeitalter der Industrialisierung fast unmöglich.

Findige Designschaffende haben aber auch ihre ganz persönlichen Ideen mit Verpackungsmüll erstellt. So zum Beispiel:

(Nein kleiner Scherz, wir wissen natürlich, dass ihr medizinische Masken verwenden müsst. Quelle: Unsplash)

Wie wichtig es ist, Müll zu trennen, zeigen wir euch anhand von einzelnen Beispielen:

Biomüll
gehört in die grüne Tonne. Daraus wird z.B. Kompost, Gärrest als Dünger oder als Torfersatz in der Agrarwirtschaft und im Gartenbau. Nährstoffe und Humus zum Düngen werden so dem natürlichen Kreislauf als Ressource zurückgegeben. Als Ersatz für Torf dienen diese Stoffe dem Klimaschutz, weil sonst beim Torfabbau CO2 freigesetzt wird. Aus Bioabfällen wird auch Energie z.B. in Form von Biogas erzeugt. Fazit: Der Restmüll wird durch Sammeln von Bioabfällen um circa ein Drittel reduziert.

Verpackungsmaterial
Ein Großteil dieser Ressourcen wandert in die Herstellung von Verpackungsmaterial. Allein in Deutschland produzieren wir 8.390.000 Tonnen Verpackungsabfälle. Das ist enorm. Immerhin werden beim Recycling von Verpackungsmüll 3,1 Mio. Tonnen CO2 eingespart, womit wiederum ein aktiver Beitrag für den Klimaschutz geleistet wird. Jede Verpackung, die im Restmüll landet, ist also für den Klimaschutz verloren und der Klimakrise wird weiter eingeheizt. Müll muss aber auch im Gelben Sack/in der gelben Tonne richtig entsorgt werden. Kunststoff und Alu müssen z.B. beim Joghurtbecher getrennt werden, da die Sortieranlage in den Aufbereitungsbetrieben dies nicht kann. 

Altpapier/Karton 
Recyclingpapier spart im Vergleich zu Primärfaserpapier bis zu 60% Energie und bis zu 70% Wasser. Außerdem wird bei der Produktion von Recyclingpapier viel weniger CO2 freigesetzt als bei herkömmlichem Papier. Dies wird vom Umweltbundesamt bestätigt. Kartons gehören ebenso dazu. Wer Altpapier/Karton nicht in den Restmüll gibt, betreibt also aktiv Umweltschutz.

Altglas 
Altglassammlung hat in Deutschland eine lange Tradition. Seit den 70er-Jahren wird Glas hierzulande getrennt. 2017 lag die Verwertungsquote von Altglas bei 84,4%. Das ist jede Menge und spornt an, an der Mülltrennung festzuhalten und Altglas fachgerecht zu entsorgen. Doch Vorsicht: Altglas muss nach Farben sortiert werden. Außerdem gehört Fensterglas, Autoglas, Kristallglas und feuerfestes Glas wie Laborglas, Ceran® (Herd) und Pyrex® nicht in den Glascontainer, weil diese zu Produktionsausfällen oder zur Anreicherung von Schwermetallen im Behälterkreislauf führen können. Deshalb dürfen diese Gläser nicht in Altglascontainern entsorgt werden. Auch die Sortierung nach Farben spielt bei der Verwertbarkeit von Altglas eine Rolle. Wenn man z.B. 50% Altglas verwenden will, um neues Glas zu produzieren, dann muss das Glas eine Farbreinheit von 99,7% aufweisen. Braunglas lässt nur eine Fehlertoleranz von 8% zu. Bei Grünglas ist es etwas mehr, aber es sind auch nur 15%. 

Wem das zu umständlich ist, der kann gerne auf unseren Service zurückgreifen.

Jetzt Altglas und Papier/Karton von uns abholen lassen.

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